Prälat-Diehl-Schule Groß Gerau - Ganztagesbereich eröffnet

Auch bei der fünften Schulsanierung, die die WEP-Projektentwicklung im Kreis Groß Gerau betreut, gehen die Sanierungsarbeiten zügig voran, so konnte am 16. Mai mit einem großen Programm die Eröffnung des neuen Ganztagesbereiches gefeiert werden.

Zu Beginn hatte Schulleiter Dr. Hartfried Krause die Schulgemeinde begrüßt. Er machte deutlich, dass gute Schule gute Räume benötige und brachte seine Dankbarkeit darüber zum Ausdruck, dass sich der Schulträger bei der jetzt laufenden Modernisierung des Groß-Gerauer Gymnasiums durchgängig für großzügige Lösungen entschieden habe. Er lobte dabei die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Kreis und sprach die Hoffnung aus, dass dieses auch für die noch folgenden Sanierungsschritte gelten möge, für die insgesamt 7,1 Millionen Euro eingeplant sind.

Landrat Enno Siehr griff dieses Thema gerne auf. Er erinnerte an das 240 Millionen Euro umfassende Programm des Kreises zur Sanierung und Modernisierung seiner Schulen, eine Investition in die Zukunft, von der der allergrößte Teil bereits abgearbeitet werden konnte. Kaum ein anderer Kreis habe in den letzten Jahren so viel für seine Schulen getan wie der Kreis Groß-Gerau. „Während man anderswo in Sachen Schulmodernisierung gerade erst losgelaufen ist, befindet sich unser Kreis bereits auf der Zielgeraden.“ Die PDS sei einer der letzten „großen Brocken“ des ambitionierten Vorhabens, durch den der Bildungskreis Groß-Gerau wesentlich aufgewertet werde.

Mit den jetzt fertiggestellten Räumlichkeiten, so Siehr, würden die räumlichen Voraussetzungen für einen modernen Ganztagsunterricht an der Prälat-Diehl-Schule geschaffen. Der Landrat verwies dabei auf Küche und Speisensaal, wo künftig das Mittagessen eingenommen werden könne, auf die Bibliothek und die Mediothek mit ihren modernen Computerarbeitsplätzen sowie den Bereich für stilles Arbeiten, die allesamt in der Planung wie in der Ausführung hervorragend gelungen seien. Der Lob des Landrats galt an dieser Stelle, neben den Handwerkern, dem Architekturbüro Heidacker und der WEP Projektentwicklungs-GmbH, die das Vorhaben in vergleichsweise kurzer Zeit realisiert hätten. Dass man dabei noch unter dem veranschlagten Kostenrahmen von 1,4 Millionen Euro geblieben sei, spreche für die Zusammenarbeit des Kreises mit dem privatwirtschaftlichen Partner.