Richtfest an der Bertha-von-Suttner-Schule

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Feierliche Übergabe mit Kollegium, Handwerkern und Honoratioren

Am Mittwoch, dem 06. November 2013, feierte die Bertha-von-Suttner-Schule, in Mörfelden-Walldorf im Kreis Groß-Gerau, Richtfest ihres neuen Oberstufenbaus.

Zur Feierstunde begrüßte Schulleiterin Ute Zeller rund 30 Gäste. Darunter befanden sich unter anderem Mitglieder des Schulkollegiums, Elternbeirats, Fördervereins und der Schülervertretung sowie Architekten, Bauleiter, Vertreter der Projektleitung, Bauarbeiter, Landrat Thomas Will und Bürgermeister Heinz-Peter Becker.

Die Schulleiterin sprach ihren besonderen Dank dem Landrat aus, der sich für die Umsetzung der Pläne einsetzte. Weiterhin lobte sie den Fleiß der Handwerker und hob gemeinsam mit dem Landrat die gute Zusammenarbeit mit der WEP hervor, die für den Neubau die gesamte Projektsteuerung übernimmt.

Im Anschluss an die Ansprachen der Schulleiterin und des Landrats verkündete Polier Reiner Kliemt stellvertretend für den Zimmermann den Richtspruch und lies sein Sektglas nach alter Tradition auf dem Boden zerspringen. Die mit bunten Bändern geschmückte Richtkrone schwebte symbolisch am Seil des Krans. Für die musikalische Umrahmung sorgte das schuleigene Blechbläserensemble.

 

Starkes Wachstum machte Neubau notwendig

Die Bertha-von-Suttner-Schule, eine integrierte Gesamtschule, wuchs in den vergangenen acht Jahren um 400 Schüler an, was den Neubau dringend erforderlich machte. Das zweistöckige Gebäude erstreckt sich über eine Länge von 75 Metern und eine Breite von 20 Metern und soll zukünftig die gesamte Oberstufe beherbergen. In 17 Klassenzimmern und zwei Fachräumen für Kunst und Informatik sollen die derzeit 360 angehenden Abiturienten unterrichtet werden. Außerdem werden mehrere Lehrerzimmer sowie ein Büro für den Oberstufenleiter eingerichtet. In der Mitte des Neubaus befindet sich die 200 Quadratmeter umfassende Eingangshalle, welche künftig auch für Versammlungen genutzt werden soll.

Das neue Schulgebäude wird in Passivhausbauweise errichtet und wird barrierefreien Zugang zu allen Räumen bieten. Die Gesamtkosten des Baus umfassen insgesamt. 6,3 Millionen Euro, für die der Kreis Groß-Gerau als Schulträger aufkommt.

Die WEP arbeitet bereits seit 2001 als Projektsteuerer mit dem Kreis im Rahmen des ÖPP-Modells zusammen. So wurden seitdem 7 Schulen, 6 Sporthallen saniert und eine Sporthalle neu errichtet. Dabei konnten, ohne Qualitätsverluste, Kosteneinsparungen in Höhe von 5,1 Millionen Euro realisiert werden.

Titelfoto: Eva Susanne Schmidt