WEP bringt neuen Schwung auf die Alte Messe Leipzig

Dank erfolgreicher Vermarktungsaktivitäten der WEP-Projektentwicklungs-GmbH & Co. KG, welche die Alte Messe Leipzig im Auftrag der kommunalen Gesellschaft LEVG entwickelt, erlebt das ehemalige Messegelände derzeit einen deutlichen Aufschwung.
Nachdem im April 1996 im Leipziger Norden ein moderner neuer Messekomplex eröffnet wurde, kam es zunächst zum Aus für die Alte Messe. Die angestrebte Wiederbelebung des Alten Messegeländes blieb vorerst aus, erst durch die Neuausrichtung der Vermarktungsstrategien durch die WEP nahm die Wiederbelebung in den Jahren 2003/2004 langsam Fahrt auf. Mittlerweile haben sich auf dem Alten Messegelände und im direkten Umfeld mehr als 120 Unternehmen und Institutionen angesiedelt. In diesem Zusammenhang sind bereits 2.500 Arbeitsplätze entstanden. Etwa die Hälfte des Baulandes ist gegenwärtig verkauft oder langfristig belegt.

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Auf dem Gelände der Alten Messe wird derzeit gebaut wie lange nicht, es laufen derzeit Investitionen mit einem Volumen von 62 Millionen Euro. Auch Dank WEP ist die Alte Messe mittlerweile ein florierendes Zentrum nahe der Innenstadt, wo man einkaufen, arbeiten und seine Freizeit verbringen kann. Auch für die Zukunft steckt noch viel Potential in dem 50 Hektar großen Areal, welches 2013 sein 100-jähriges Jubiläum feiert. Aufgrund des milden Winters schreiten die Bauarbeiten an sämtlichen Großprojekten zügig voran. Hierzu gehört beispielsweise der Bau der 30 Millionen Euro teuren und modernsten Blutbank Europas, der Haema AG an der Landsteinstraße. Vorwärts geht es auch am elf Millionen teuren BioCube an der Perlickstraße, wo die Nabelschnurblutbank Vita34 einziehen wird, sowie am Erweiterungsbau des Fraunhofer Instituts für zwölf Millionen Euro. Auch der Spatenstich für die fünf Millionen teure Firmenzentrale des Finanzunternehmens Publity AG wurde gesetzt. Geplant ist die Fertigstellung dieser Vorhaben noch in diesem Jahr.

Mit den Großprojekten wird auch die Erschließung des Geländes vorangetrieben. Mitte Februar geht in der Straße des 18.Oktober ein Kanal-Übergabe-Bauwerk der Wasserwerke ans Netz, welches rund 1,2 Millionen Euro kosten wird. Dieses soll die Regenmassen der Hallendächer auf dem Messegelände aufnehmen. Weiterhin läuft gegenwärtig die 2,5 Millionen teure Komplettsanierung der Puschstraße, was momentan den Zugang zum Hit-Markt erschwert und Ende Juli abgeschlossen werden soll.

Im 100-jährigen Jubiläumsjahr der Alten Messe soll schließlich die mit 70.000 Quadratmeter Grundstücksfläche und 70 Millionen Euro höchste Gesamtinvestition, ein Porta-Möbelhaus, eröffnet werden. Für die Zukunft ist außerdem der Neubau einer Eishockeyarena für die Icefighters Leipzig, eine Handballarena des SC DHfK in der Halle 15, ein Erweiterungsbau des Fraunhofer Institutes sowie ein weiteres Autohaus an der Richard-Lehmann-Straße geplant.

Infos zur Alten Messe Leipzig: www.alte-messe-leipzig.de